Team

Max Backert, Sprachassistent in Kostanai
Workshoporganisation 2017

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Foto: Privat

Geboren und groß geworden in der kleinen aber feinen thüringischen Stadt Rudolstadt. Durch die alljährlichen Tanz- und Folkfeste in der Heimat und viele Reisen ist er schon früh auf den Geschmack von Entdeckungen jedweder Art gekommen. Max studierte Lehramt für Grundschulen in Leipzig und fand sich, durch die Teilnahme und Organisation von Jugendfreizeiten, auf der natur- und erlebnispädagogischen Schiene sehr wohl. Den Rucksack aufgesattelt und ein breites Grinsen aufgesetzt geht es nun nach Kasachstan. Nützt ja nichts – wie die Thüringer sagen.

 

Moritz Gause, Sprachassistent in Bischkek
Workshoporganisation und -Leitung 2016 und 2017

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Foto: Thomas Holbach

Wurde 1986 in Berlin geboren und hat in Jena (Thüringen) Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Dort organisierte er zahlreiche Lesungen und lernte (hoffentlich; Anmerkung der Redaktion) Gedichte zu schreiben. Nach Kirgisistan ist er gegangen, weil ihn das nomadische Leben, die fünftausendjährige Brückenfunktion Zentralasiens zwischen den verschiedensten Kulturen und die Dynamik postsovjetischer Gesellschaften faszinieren. Privat liebt er Gedichte, Pina Colada, gute Filme, Zwiebeln, Autos aus den 80ern, Knoblauch, Architektur & verlorene Notizen. Website: fliegenfangen.wordpress.com

 

Iwi Hagenau, Sprachassistentin in Öskemen und Astana
Workshoporganisation 2016

Foto: Privat

Erblickte kurz vor der Wende in Berlin das Licht der Welt. Studiert hat sie internationale Beziehungen und Literaturwissenschaft in Prag, Regensburg und später wieder in Berlin. Zuletzt arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni und als Denkmalforscherin. Früher glaubte sie, weiter als nach Russland müsste keiner einen Fuß setzen, um das, was der Osten genannt wird, wiederfinden zu können. Dann bekam sie die Möglichkeit in Kasachstan zu arbeiten und sie begriff, dass der Osten auch tausende Kilometer hinter Russland Realität ist. Sie reist gern, lernt dabei immer wieder interessante Menschen kennen und genießt es, die Zeit mit alten und neu gewonnenen Freunden zu verbringen.

 

Robert Prosser, Dichter und Performer
Workshopleitung 2016

(c) Lena Prehal

Foto: Lena Prehal

Geboren 1983 im Tiroler Alpmassiv, lebt dort und in Wien. Studium der Komparatistik sowie der Kultur- und Sozialanthropologie. Aufenthalte in Asien, in der arabischen Welt und in England. Österreichischer Kurator von Babelsprech zur Förderung junger deutschsprachiger Dichtung. Veröffentlichte zuletzt den Roman Geister und Tattoos (Klever Verlag, 2013). Einige Auszeichnungen, u.a.: Österreichisches Projektstipendium für Literatur 2014/2015, Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung 2014, Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin 2014, Reinhard-Priessnitz-Preis 2014. Website: robertprosser.at

 

Robin Roth, Sprachassistent in Karaganda
Workshoporganisation 2016 und 2017

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Foto: Privat

Geboren und aufgewachsen in der niedersächsischen Provinz (namentlich in Peine). Von 2005 bis 2013 absolvierte er ein Studium der Politikwissenschaft und der Slavistik an der Universität Göttingen und der Universität Toruń. Nach einem Europäischen Freiwilligendienst in St. Petersburg folgt nun die nächste Etappe in Richtung Osten, in die Weite der Steppe Kasachstans. Wenn er eine Droge wäre, wäre er Koffein, da das so schön antreibt. Aber zum Glück ist er keine Droge, sondern Sprachassistent des Goethe-Instituts, der in genau dieser Rolle in Karaganda sein Unwesen treibt.
Blog: https://meinostblog.wordpress.com/

 

Vera Steschin, Sprachassistentin in Pawlodar
Workshoporganisation und -Leitung 2017

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Foto: Privat

Geboren 1987 in Kasachstan und aufgewachsen im schwäbischen Horb am Neckar, studierte sie mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt Russistik, Kulturanthropologie/Volkskunde sowie Osteuropäische Kulturstudien in Mainz, Potsdam, Berlin und Sankt Petersburg. Nachdem sie 2015 endgültig ihr Herz an die weißen Nächten an der Neva verloren hatte, durfte es in keine andere Stadt mehr gehen. Ein Jahr später ist sie nun Sprachassistentin in Kasachstan, wo sie nach über zwanzig Jahren Abwesenheit vieles neu entdecken muss. Die himmelhohen Pappeln beeindrucken sie, die winterlichen Temperaturen noch mehr. Kekse und schöne Worte findet sie knorke.

 

Gisela Zeindlinger, Sprachassistentin in Pawlodar
Workshoporganisation 2016

Foto: Privat

Aufgewachsen im Mühlviertel (Österreich). Von 2008-2015 studierte sie Dolmetschen und Übersetzen mit den Arbeitssprachen Russisch und Österreichische Gebärdensprache an der Karl-Franzens-Universität Graz. Mehrere Monate ihres 28-jährigen Lebens verbrachte sie in Wales, Polen und Russland. Im Zuge ihrer Tätigkeit als Sprachassistentin will sie Kasachstan und seine Einwohner kennenlernen. Sie geht gerne zu Fuß, ist begeistert von kreativen Recycling-Ideen, mag den Klang der kasachischen Sprache und hat manchmal Angst, auf dem Eis auszurutschen.